Am 25. September 2026 wurde die FF St. Agatha mitten in den Vorbereitungen für das Bierzelt zu einem Baumbrand alarmiert. Wanderer hatten einen brennenden Baum am Gipfel des Raschbergs gemeldet. Auch ein Hubschrauber des BMI entdeckte den Brand aus der Luft, bestätigte die Meldung und veranlasste die Alarmierung der Feuerwehr.
Aufgrund der exponierten Lage auf 1.487 m Seehöhe und der fehlenden Löschwasserversorgung wurden direkt Löschrucksäcke und Schanzwerkzeug vom Waldbrandstützpunkt in das Kleinrüstfahrzeug verladen. Zusätzlich wurden drei Flughelfer mitgenommen.
Da die Einsatzstelle mit den Fahrzeugen nicht erreichbar ist, fuhren diese so weit wie möglich. Anschließend wurden Werkzeug und Löschwasser in den Löschrucksäcken mühsam zu Fuß zum Brandort getragen. Dort wurde der Baum gefällt und abgelöscht. Da der Brand bereits ins Erdreich eingedrungen war, wurden außerdem der Wurzelstock und die Umgebung umgegraben und nachgelöscht.
Nach rund zwei Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden, und die Einsatzkräfte traten den Rückmarsch an.
Als Brandursache wird ein Blitzschlag während der letzten Unwetter vermutet. Die Lage des Brandortes stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Da sich das Brandgeschehen jedoch auf einen kleinen Bereich beschränkte, konnte der Brand mit spezieller Waldbrandausrüstung relativ rasch gelöscht werden.





