Mühsame Handarbeit führt zu Erfolg
Nach dem in den letzten Tagen vor allem große Wassermengen zur Verhinderung der Brandausbreitung notwendig waren, stand am heutigen Tag die Handarbeit im Vordergrund. Mit Krampen und Feuerwehräxten mussten die Brandnester im Boden bekämpft werden. Mit Wasser aus Löschrucksäcken wurden die Glutnester von den Feuerwehr- und Bergrettugnsmännern abgelöscht.
Zur Unterstützung aus der Luft waren heute wieder ein Hubschrauber aus Hörsching (AB 212) und einer aus Aigen im Ennstal (Alouette III) eingesetzt. Während von der AB 212 vor allem Löschwassertransporte zum Standbeählter auf dem Berrücken sowie Personentransporte durchgeführt wurden, hatte die Aloutte III vor allem die punktuelle Löschbekämfung zur Aufgabe. Wo auf Grund des steilen Geländes die Löschmannschaften keine direkten Löscharbeiten durchführen konnten, wurde von Hubschrauber aus punktgenau das Wasser über der jeweiligen Brandstelle abgeworfen.
Durch diesen kombinierten Einsatz gelang es bis in die späten Nachmittagsstunden nahezu alle Glutnester zu löschen. Dadurch konnen auch das gesamte eingesetzte Material vom Berg wieder ins Tal geflogen werden. Für den Sonntag wird mit einer Fortsetzung dieser punktuellen Löscharbeiten gerechnet, sofern über Nacht nicht doch Regen diese Arbeit übernimmt oder die Brände von selbst erlöschen.
Lage am Sonntag:
Bis auf zwei kleine nicht erreichbare Glutnester konnten mittels Wärmebildkamera keine Brandstellen mehr festgestellt werden. Daher entschloß sich die Einsatzleitung offiziell „Brand aus“ zu geben. Ein weiterer Einsatz würde in keinem Verhältnis zu den dazu notwendigen Mitteln stehen. Somit konnten die Einsatzmannschaften nach der Versorgung und Reinigung der eingesetzten Gerätschaften doch noch den Sonntag als Ruhetag nutzen.